Home

Stubenmusiker Roland und Barbara Herrmann begeisterten am 18. Februar 2018

Erfolgreicher Start in die neue Veranstaltungsreihe des Bürger- und Heimatvereins

(rof ). Mit einem kleinen Konzert der Stubenmusik-Gruppe Roland und Barbara Herrmann hat der Bürger- und Heimatverein am Sonntag, 18.02.2018, seinen lockeren Veranstaltungsreigen, der für 2018 erstmals ins Leben gerufen wurde, eröffnet. Bereits der Start geriet zu einem unerwarteten Erfolg. Im propenvoll besetzten Künstlerzimmer präsentierten beide Hobbykünstler aus ihrem großen Repertoire eine Kostprobe bekannter Melodien auf der so genannten Veeh-Harfe.
Dieses Zupfinstrument ist Ende der 1980er Jahre von dem Landwirt Hermann Veeh aus der Akkordzither entwickelt worden. Es handelt sich um ein barrierefreies Instrument, das auch von Musikern mit Handicaps leicht erlernt und bespielt werden kann.
Schon die am Anfang des Konzerts vorgetragenen volkstümlichen Weisen regten die Zuhörer an, mitzusingen und dadurch ein besonderes Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln.


Selbstverständlich wurde auch das Badner-Lied intoniert und aus voller Inbrunst durch Gesang begleitet.
Zum Repertoire gehörten daneben Shantys, wie „Wir lieben die Stürme, die brausenden Wogen“ und „Wo die Nordseewellen trecken an den Strand“ sowie im klassischen Teil eine Sonate von Mozart. Den Abschluss des Auftritts bildeten dann moderne und einfühlsame Klänge wie „Londonderry Air“ und „Plaisier d’amour“.
Vorsitzender Wolfgang Wehowsky dankte dem Künstlerpaar im Namen des Vorstands herzlich für sein Engagement, mit dem es sicherlich auch das Interesse für diese Form musikalischer Unterhaltung geweckt hat. Als kleine Anerkennung überreichte er den
beiden Akteuren ein Präsent aus der Weinmanufaktur.
Wie Wehwosky in seiner Moderation der Veranstaltung ausführte, will der Bürger- und Heimatverein einzelne Öffnungstage des Heimatmuseums künftig mit Veranstaltungsterminen verknüpfen. Ziel ist es, dadurch noch mehr Besucher für seine heimatkundlichen Aktivitäten und Ausstellungen zu interessieren. Dies gilt insbesondere für die Funde zur Ur- und Frühgeschichte Weingartens sowie zur Naturkunde. Weiterhin sind auch der restaurierte Weinkeller mit der Original-Schnapsbrennerei sowie die vom Bau-Team des Vereins und der Druckermeisterin Ute Freiberger neu eingerichtete „Gutenberg-Werkstatt“ mit der Kniehebelpresse des Grafikers Erwin Koch aus dem Ende des 19. Jahrhunderts Anziehungspunkte von besonderem Interesse.
In Kürze ist geplant, die historischen „Weingartener Heimatfilme“ an einem Sonntagnachmittag der Einwohnerschaft zu präsentieren. Auf dem Programm steht darüber hinaus noch eine Bücherlesung des Mitglieds Thomas Adam aus seinem interessanten Buch „Der Kraichgau“ sowie ein weiteres Konzert der Familie Herrmann auf der Veeh-Harfe.